Die Personen

Von glücklichen Tieren umgeben

Tiere im allgemeinen und Pferde im speziellen haben im Leben von Antoinette Hitzinger Wälti und Erwin Wälti-Hitzinger immer schon eine wichtige Rolle gespielt. Ihn bewegte diese Faszination dazu, Reitlehrer zu werden, sie ist nur glücklich, wenn sie von (glücklichen) Tieren umgeben ist.

Tochter und Tierfreundin Lia

Sie leben zusammen mit ihrer gemeinsamen Tochter Lia (geb. 2000) in Rodersdorf in einem kleinen Haus mit grossem, wildem Garten. Mit von der Partie sind zudem fünf Hunde – bis auf einen alles „Tierschutzhunde“, zwei Katzen, viele Meerschweinchen und einige Wellensittiche (in einer grossen Gartenvoliere). Lia ist – wer hätte das gedacht – ebenfalls eine grosse Tierfreundin. Mit Amir und ihrem Insley verbindet sie eine tiefe Vertrautheit – und seit Februar 2014 ist auch der kleine Dackelmischling Demo aus Bukarest so gut wie ständig an ihrer Seite.

Eidgenössisch diplomierten Reitlehrer

Erwin hat nach dem Abschluss seiner Ausbildung zum eidgenössisch diplomierten Reitlehrer einige Jahre in Reitställen als Reitlehrer gearbeitet und führte danach einen gepachteten Betrieb. Heute verdient er einen Teil seiner Brötchen als Buschauffeur in einer Teilzeitanstellung, weil ihm die Umstände in den Reitställen nicht entsprochen haben. Lieber steht er in einer Pferdegruppe auf einer grossen Weide und sorgt umsichtig für seine Schützlinge, baut Zäune, fährt Traktor und unterrichtet genau diejenigen Reitschüler, die genau ihn als Reitlehrer möchten.

Gemeinsamer Lebensweg mit Pferden

Für Antoinette wurde mit dem Kauf des ersten Pferdes, ihrer unvergessenen Stute Penta, die Beschäftigung mit dem Pferd von einem Hobby zu einem gemeinsamen Lebensweg mit Höhen und Tiefen. Auf der Suche nach Möglichkeiten, Penta reiterlich besser gerecht zu werden, stiess sie auf neue, etwas unkonventionelle Wege. Penta war die eigentliche Türöffnerin für die neuen und immernoch spannenden Wege bei der Arbeit mit den Pferden. Weil diese Arbeit neben dem „technischen“ Aspekt des Reitens auch viel mit der eigenen Person zu tun hat, wird daraus unweigerlich eine Lebenshaltung. Dafür an dieser Stelle nochmals: Danke Penta, Du bleibst in meinem Herzen als meine unbestechliche Freundin.

Leidenschaft Pflanzen

Eine andere Leidenschaft von Antoinette, leider aus Zeitmangel im Moment etwas stiefmütterlich behandelt, sind Pflanzen. Vor allem die einheimischen Pflanzen haben es ihr angetan, aber auch Rosen, hiervon am meisten die sogenannten „alten Rosen“. Was für ein Glück, dass die Vegetation auf dem Glaserberg so vielfältig ist! Auf Al Nour sollen Mensch, Tier und Natur und irgendwann mal auch ein schöner Garten genügend Raum haben.